Die Mitaktionisten/ innen kommen aus unterschiedlichen Fachbereichen: Soziologie, Architektur, Malerei usw. – Heinzi Leitner – Künstler, Wolfgang Walkensteiner – Künstler, Beppo Pichler – Künstler, Herbert Grabner – Soziologe, Manfred Schuster – Architekt, Norbert Steiner – Architekt, Mark Mack – Architekt, u. a. Interessant ist einerseits die Szene, der Umraum in der realen Ustraba-Station Lerchenfelderstraße, andererseits die Wahl der Materialien: Friedhofskreuze, Kränze, Betten, Sofas, Waschbecken, Masken, Wassermelonen als Spielbälle, Holzäste als Schlaginstrumente. Der Film wendet sich gegen Sterilität von U-Bahn-Stationen, die einseitig funktionelle Betrachtung eines vielschichtigen Themas: städtebauliche Integration, unterschiedliche Nutzergruppen usw.
|
In vier Szenen werden diese Ansätze formuliert:
1. Mitbestimmung – wenigstens einen Funken Mitbestimmung
2. Privatheit/Öffentlichkeit – Mutti strickt/Vati fickt
3. Friedhof der toten Ideen
4. Spiel statt Zwang – wir spielen uns die Langeweile weg
Das Konzept wird mit dem Regisseur Günther Brödl erarbeitet, die Kamera von Xaver Schwarzenberger geführt. Getextet wird der Film von einem Wiener Kellner-Original, dem »Roman« aus dem damaligen Café Girardi, der im Schnittstudio zu den Szenen spontan einen improvisierten Kommentar spricht.
»›Metro‹ – Wunsch und Unmöglichkeit. Der Film stellt konkret und utopisch zugleich unsere Vorstellungen dar, wie U-Bahn-Stationen zu benützen sind, zeigt aber in der Verfremdung die Unmöglichkeit der
Wünsche.« (Zitat Drehbuch)
|